Ich erlaube mir, Modelle verschiedener Autoren zusammenzufassen, damit man sie leicht vergleichen kann.
Hauptcharakteristika sind vor allem die langen Stoßzähne der Männchen dieser Wasserraubtiere,
aber auch der plumpe Körper und die beweglichen Flossen, wobei die Schwanzflosse ein wenig der Fluke von Walen ähnelt.
Den Autoren gelingt es unterschiedlich, diese Merkmale zu modellieren.
Der Körper erscheint mir bei Lang am gelungendsten, auch die Haltung, bei Cerceda am wenigsten.
Auch die Vorderflossen gefallen mir bei Lang am besten, die Schwanzflosse hingegen bei Szinger (auch den Körper finde ich bei ihm gut.).
Dafür sind die Stoßzähne bei Cerceda am längsten, bei Lang hingegen am kürzesten.
Diffizil ist der Ansatz der Stoßzähne: bei Cerceda und Szinger eher zu weit hinten,
bei Lang eher zu weit vorne. Dafür finde ich die Kopfform bei Lang am besten.
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A. Cerceda |
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A. Cerceda |
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R. Lang |
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R. Lang |
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J. Szinger |
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J. Szinger |
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Ein Aspekt, den man beachten sollte, sind die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade;
auch zu erkennen an der Seitenlänge des Ausgangsmaterials:
bei Cerceda etwa doppelt so groß wie bei den anderen, die Ergebnisse sind aber etwa gleich groß.
Cercedas Modell geht übrigens von der Schildkrötenbasis aus.
Und: bei diesen Modellen wird augenfällig, dass es in Österreich (ok, zumindest im Wiener Raum)
schwer ist, eine gewisse Art von Faltpapier zu bekommen, nämlich bikolor (dunkel)braun auf der Vorder-
und weiß auf der Rückseite. Ich hatte nur eines, und das verwendete ich beim Szinger-Modell.
Ich habe schließlich ein "Tissue Foil" mit braun und weiß angefertigt;
das Ergebnis ist hier zu sehen:
Quellen:
A. Cerceda, S.71, (+ 60, 62);
R. Lang, S.114; dort nur Basis und fertiges Modell, Faltanleitung aus Internet (weiß aber nicht mehr, woher);
J. Szinger, S.72-76;
Schwierigkeitsgrad: A. Cerceda: hoch; R.Lang: (gering bis) mittel; J. Szinger: mittel (bis hoch)
Material:
A. Cerceda: ähnlich diesem, 20x20cm;
R. Lang: ähnlich diesem, aber Rückseite weiß, 10x10cm;
J. Szinger: dieses, 12x12cm.